Die
Ausgangslage war klar - mit einem Sieg konnte man die Tabellenspitze
zurückerobern. Demensprechend motiviert und mit dem Vorsatz die
starke und kompakte Abwehr aus dem letzten Spiel zu wiederholen,
startete die Bessunger Jungs in die erste Halbzeit. Jedoch war das
Bild am vergangen Sonntag ein anderes. Die TGB Darmstadt fand über
weite Strecken hinweg einfach nicht zu ihrer aggressiven und
kompakten Abwehr, fing viele einfach Tore und tat sich im Angriff
gegen die offensiv agierenden Hausherren schwer. Zu Beginn konnte man
noch bis zum 5:5 gut mithalten. In der darauffolgenden Phase der
ersten Halbzeit, vergab man im Angriff leichtsinnig die Chancen und
rannte immer wieder in Gegenstöße der Gegner hinein.
Dementsprechend stellte Trainer Gürhan
Türkoglu in der Abwehr auf eine Manndeckung um, welche direkt
fruchtete und man sich wieder auf 11:10 herankämpfte.
Somit
ging man mit einem völlig offenen Ergebnis (14:12) in die Kabine.
Direkt
nach Wiederanpfiff versuchte man die in der Pause angesprochenen
Fehler besser zu machen und mit neuem Elan in eine umkämpfte 2.
Hälfte zu gehen. Dies gelang über weite Strecken sehr gut und
prompt war der Ausgleich zum 19:19 da und das Spiel wieder vollkommen
offen. Jedoch war es einfach nicht der Tag der Bessunger Abwehr, die
es dem gegnerischen Angriff einfach zu leicht machte und viel zu
viele Räume ließ. Währenddessen fanden die Hausherren Mitte der
zweiten Halbzeit immer besser in ihr 3-2-1 Prinzip und konnten sich
durch Gegenstöße auf 27:23 absetzen. Auch in der Schlussphase
konnte man diesen Vorsprung nicht mehr einholen und verlor somit
gewissermaßen verdient mit 34:29.
Resümierend
kann festgehalten werden, dass man einfach nicht zur aggressiven und
kompakten Abwehr fand und durch viele technische Fehler und
Einzelaktionen im Angriff es den Hausherren einfach zu einfach
machte.
Nächstes
Wochenende findet am Samstag der nächste Großkampftag in der
Bessunger Lichtenbergschule statt. Um 19:30 Uhr trifft hier die TGB
Herren I auf den Tabellen 10. Aus Pfungstadt.
Spielfilm:
5:5, 10:5, 11:10, 14:12 (Halbzeit), 17:13, 19:19, 27:23, 34:29
Es
spielten: Hubert (2), Battram (2), Pfingstgräf (8/4), Waldschmitt
(1), Stoll (3), Pfalzgraf (1), Groß (1), Preuschoff (2), Bornwasser,
Wiese (1), Hahne (5), Meier, Böhringer (3), Kürten (1)