09.11.2014

Damen I holen Auswärtspunkt in Zwingenberg!

Am Samstag, den 8.11. waren die Bessunger Damen nach Zwingenberg geladen. Zu Beginn heute ein Blick auf die Statistik: Durchschnittlich  fallen in einem Spiel der BOL Darmstadt 43 Tore. Bei einem Spiel der TGB fallen durchschnittlich 47, bei Zwingenberg sogar 53 - demnach war bei dem Aufeinandertreffen dieser Mannschaften keine Abwehrschlacht zu erwarten. Der Vorbericht des Gegners (LINK) lies keine Zweifel darüber offen, wer sich als Favorit für das Spiel sah.

Das Spiel startete, und die TGB ging direkt nach dem schnellen Anstoß in Führung. Danach entwickelte sich ein schnelles Spiel, bei dem Zwingenberg leider nahezu nach Belieben traf. Besonders die Würfe von Außen konnten von unseren Torhüterinnen zu Beginn des Spiels nicht
entschärft werden. Zwischenzeitlich führte Zwingenberg bereits mit 6 Toren (11:5). Aber die Darmstädterinnen konnten den Abstand zur Pause auf 15:12 verringern.

In der Halbzeit wurde beschlossen, nie mit dem Kämpfen aufzugeben, die technischen Fehler zu verringern, die Trefferquote zu verbessern und vor Allem bis zum Ende Tempo zu machen, da die Bank von Zwingenberg doch sehr dürftig besetzt schien.

Zunächst einmal ging es in Halbzeit 2 weiter munter hin und her, der Abstand pendelte sich auf 3-4 Tore weiter ein. Dann konnte sich Zwingenberg doch wieder auf 6 Tore absetzen (24:18, 26:20).
Das Spiel schien gelaufen. Doch dann nahmen die Trainerinnen noch einmal ihre Auszeit und beschworen die Mannschaft für die Schlussminuten.
 "Ihr müsst jetzt einfach 6 Gegenstöße hinterienander laufen, dann habt ihr sie im Sack", so die klare Botschaft der Co-Trainerin. Und da einfache Worte eben manchmal einfach besser fruchten, wurde zur Überraschung aller (TGB, Gegner, Zuschauer) eben genau dies umgesetzt. In der Schlussphase vernagelte Carmen plötzlich das Tor (O-Ton nach dem Spiel:  "Ja, da bin ich irgendwie aufgewacht") und Frieda, immer wieder Frieda lief und lief. Und in der buchstäblich letzten Sekunde warf Sinah, nach Pass von -wer wohl- Frieda, den ersten und einzigen Ausgleich (vom 1:1 mal abgesehen) zum 27:27. Und die uralte Frage, ob Punktverlust oder Punktgewinn, kann nicht deutlicher mit Zweiterem beantwortet werden.

Die Freude der TGB Damen danach war weltmeisterlich, die Mienen der Gegner eher konsterniert.
Und da erlauben wir uns an dieser Stelle folgenen Rat: Bitte die Punkte gegen die TGB vorher nicht zu fest einplanen! Auch wenn danach "hochgehandelte Gegner wie Griesheim, Büttelborn und Siedelsbrunn warten". Da kann die Enttäuschung danach groß sein.

Es spielten:
Carmen Krämer, Jana Grensing, Lisa Zimmerling, Livi Best (3), Jana Strudel, Julia Seelinger (1), Lotta Gaab, Maja Hahne (2), Clara Stein (1), Sinah Osner (5), Frieda Gietzelt (8), Laura Morche (5/2), Karen Preuschoff (2)