Nach einer landschaftlich schönen Anfahrt trat die 1.
Herren gegen die HSG Fürth/Krumbach in Fürth an und erkämpften sich in der
Tiefe des Odenwaldes ein 30:30 (17:14).
Bericht von Philipp Hausburg
Die Bessunger traten mit einer stark dezimierten Manschaft
an, so dass bis kurz vor Abfahrt noch Mitspieler akquiriert wurden und der
Trainer mal eben zum Spielertrainer wurde.
In den ersten Minuten konnten sich die 1. Herren einen
kleinen Vorsprung mit 3:6 herausspielen. Doch dann wurden die Gastgeber wach
und es wurde zu einem ausgeglichenem Spiel. In der Phase konnte sich keine
Manschaft wirklich absetzen und es wurde zu einem offenem Schlagabtausch. Doch
nach 2 kurz aufeinander folgenden 2-Minuten Strafen gegen die Bessunger
setzten sich der Gastgeber ab und
landete einen Lauf von 12:13 auf 17:14.
In der zweiten Hälfte hatte die Manschaft aus Fürth die Nase
vorne. Die TGB blieb dran, aber schaffte es nicht, entscheidend zu punkten, so
dass man immer einem 1-2 Tore Vorsprung der Gastgeber hinterherhinkte.
Hinzukam, dass ab der 34 Minute Felix Hahne bereits mit 2 mal 2 Minuten kurz
vor der Roten Karte stand. Doch auch der Angriff-Abwehr-Wechsel konnte nicht
verhindern, dass Felix Hahne in der 44 Minute seine dritten 2 Minuten Strafe
bekam. Dadurch wurde noch mehr Platz auf der bereits dünn besiedelten Bank der 1.
Herren Platz. Doch zum Ende hin nahmen Bessunger das Herz in die Hand und
kämpften sich zur 59. Minute an ein 29:29 ran. Nun war noch eine Minute zu
spielen und die 1. Herren waren im Angriff. Nach einer taktischen Auszeit waren
noch 33 Sekunden auf der Uhr. Als noch 15 Sekunden zu spielen waren, ertönte ein 7-Meter Pfiff
vom Schiedsrichter. Sebastian Binder verwandelte den 7 Meter sicher. Doch die
Fürther nutzten die letzten Sekunden und eine etwas chaotische Abwehrreihe der
1. Herren, um in der letzten Sekunde noch den
Ausgleich zum 30:30 zu machen.
Am Ende bleibt festzuhalten, dass man sich nur durch die gute
kämpferische Leistung hier einen Punkt sichern konnte. Wenn man sich
den gesamten Spielverlauf anschaut, muss man sagen, dass man hier einen Punkt
gewonnen hat, auch wenn man dies nach Betrachtung der letzten Minute auch
anders sehen kann.
Spielfilm: 1:4, 7:7 12:12, 17:14 – 21:20, 27:24, 29:28
,30:30
Kader: Hampel,
Hausburg, Schmitt (Tor), Binder (6), Burkhard, Gross (3), Hahne (7),
Pfingstgraef (5), Scheufler (1), Stoll (2), Türkoglu (1), Waldschmitt (5)