11.02.2014

Empfindliche 37:28-Niederlage in Trebur

Spielbericht von Jan Battram

Am Sonntag den 9.02.2014 stand in der Bezirksliga A das Spiel des TV Trebur 1 gegen die TGB Darmstadt an.

Für die TGB galt es, nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen zwei Punkte gegen einen direkten Tabellennachbarn einzufahren. Da in dieser Saison im Gegensatz zu den Heimspielen die Auswärtsspiele stets eine besondere Herausforderung darstellen, war klar, dass nur mit einer konzentrierten Leistung gepunktet werden konnte.
Des Weiteren wurde vom Trainer explizit auf die steigende Formkurve des Gegners hingewiesen mit dem eindringlichen Appell, den Gegner nicht zu unterschätzen.
Damit waren die Rahmenbedingungen klar definiert und das Spiel konnte motiviert angegangen werden.

Oder auch nicht.

Entgegen allen gesteckten Zielen entschloss man sich auf Seiten der TGB eines der schlechtesten, wenn nicht sogar das schlechteste Spiel der Saison abzuliefern.
Am Anfang sah es trotzt eines schnellen 4:1 Rückstandes so aus als ob man die vielen Fehlwürfe und die lethargische Abwehr durch eine entsprechend große Anzahl an Chancen im Angriff kompensieren könnte. So war man in der Lage das Spiel bis zum Stand von 6:6 ausgeglichen zu gestalten.
Da sich am schwachen Abschluss und einer zunehmend abbauenden Abwehr jedoch nichts änderte, war Trebur in der Lage, sich nach und nach ein sicheres Polster zu erarbeiten. Über 9:6 und 15:9 kam es so zum Halbzeitstand von 18:12 für die Heimmannschaft.
Zu diesem Zeitpunkt war jedem klar, dass mit dieser Leistung der bis dato so schöne Sonntag (Anmerkung: das Wetter hatte an diesem Tag fast frühlingshafte Züge und lud förmlich zu Spaziergängen ein) in einem Desaster enden würde.
Nach einer entsprechenden Halbzeitansprache vom Trainer und in dem Wissen, Anwurf zu haben, nahm man sich vor, es in der zweiten Halbzeit besser zu machen.

Oder auch nicht.

Die einzigen Spaziergänge, die an diesem Tag stattfanden, führten durch die weiten und ruhigen Gefilde der sogenannten „Darmstädter Abwehr“. Das in den vergangenen Spielen durch Ihre koordinierten, aggressiven und konsequenten Individuen auffallende Tiefdruckgebiet löste sich förmlich auf. Dies führte dazu, dass die zweite Halbzeit so ablief, wie die erste endete. Über ein 23:15 gelang es den Treburern phasenweise, einen zehn Tore Vorsprung herauszuarbeiten. Dies war beim Stande von 33:23 das erste mal der Fall.
Das Spiel endete letztlich beim Stande von 37:28 und war in der Deutlichkeit den Leistungen entsprechend.

Da die vorangegangenen Spiele von Seiten der Darmstädter mit deutlich stärkeren Leistungen absolviert wurden, bleibt zu hoffen, dass sich dieses Hochdruckgebiet zügig verzieht und bereits am kommenden Wochenende eine passende Antwort auf dieses Debakel gegeben werden kann.

Es spielten: Hampel, Hausburg – Pfingstgraef (7), Binder, Pfalzgraf (je 6), Battram, Waldschmitt, Burkhard, Hahne (je 2), Stoll (1), Groß, Preuschoff, Gang, Böhringer