Auftakt nach Maß: Die Old Warriors, TGB
Darmstadt II, sind mit einem 20:15-Sieg in die Saison und die neue Liga
gestartet. Bester Torschütze war Neu-Warrior Tobias Schneider mit sieben
Treffern, Mirco Miraglia feierte ebenso sein Debüt und hielt den Sieg mit seinen Paraden in der Schlussphase fest.
Nach dem Spiel hatte Old-Warriors-News-Redakteur Arne Henkes die
Gelegenheit ein exklusives Interview mit dem Trainer Arne Henkes zu
führen
Herr Henkes,
herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Sieg. Sind Sie angesichts
der dünnen Personaldecke von dem Ergebnis überrascht?
Antwort:
Gehen Sie davon aus, dass mich gar nichts mehr überrascht. Wir hatten
einen Matchplan und den haben wir gnadenlos durchgezogen. Wir wussten
auf der einen Seite um unsere dünn besetzte Bank (lediglich zwei
Auswechselspieler, die Red.), auf der anderen Seite wurde uns
zugetragen, dass die MSG kerbbedingt die obligatorische Bettruhe um 22
Uhr nicht einhalten konnte. Dies stellt einen Sachverhalt dar, in den
sich meine Spieler gut hineinversetzen konnten und auf den wir auf dem
Feld entsprechend reagieren konnten.
Sie sprachen den Matchplan an. Gehören Sie zu der Garde junger Trainer, die nichts dem Zufall überlassen?
Antwort: Ich gehöre gar keiner Garde an. Wenn überhaupt sehe ich mich
in der Tradition Vlado Stenzels, es zählt einzig der Erfolg.
Eine starke Leistung lieferte Mittelmann Sven Drewes ab…
Antwort: … Sven ist mein verlängerter Arm auf dem Feld. Ach was rede
ich. Er ist mein Arm, Gehirn, Herz und Apendix. Nur die Lunge nicht, das
ist Robert Fuchs. Die beiden haben auch einen guten Mittelblock
gestellt, der zusammen mit den starken Torhüter-Leistungen die Grundlage
unseres Erfolges darstellte. Vorne im Angriff hat Sven dann geschickt
die Fäden gezogen. Im Grunde ist es aber das, was wir alle von ihm
erwarten.
Der Bessunger Boulevard war überrascht, dass Sie
Tobias Schneider ohne Vorbereitung direkt von der Baustelle ins kalte
Wasser geworfen haben. War das nicht ein hohes Risiko?
Antwort:
Gehen Sie davon aus, dass mir der Bessunger Boulevard herzlich egal
ist. Ich wusste, dass jemand, der monatelang Wände hochzieht vernünftig
in der Abwehr steht und jemand, der sein Bad renoviert, vorne die Bälle
reinkachelt. Simple as that.
Das fachkundige Publikum der Bezirksliga C und die versammelte Presse überraschten Sie zudem mit ein paar neuen Gesichtern…
Antwort: Ach wissen Sie, wenn Sie ihren Job vernünftig machen würden,
wären Ihnen diese Namen geläufig. Carli, Navid und Adrian stehen schon
seit längerem im Radar der Old Warriors und konnten sich jetzt auf der
großen Bühne für weitere Aufgaben empfehlen und haben das sehr
ordentlich gemacht. In zehn bis zwölf Jahren, wenn Sie das richtige
Alter erreicht haben, werden Sie sicher ein fester Bestandteil unseres
Kaders sein.
Die beiden Flügelflitzer Michael Lux und Matthias Naas blieben ohne Treffer. Wie bewerten Sie diese Leistungen?
Antwort: Junger Mann, ich glaube Sie verstehen dieses Spiel nicht. Naas
und Lux haben mit ihrem variablem Spiel die Räume geöffnet, die den
anderen Spielern den nötigen Freiraum gegeben haben. Von daher bin ich
auch mit ihrer Leistung zufrieden. Zudem haben uns die Heber von Naas in
der entscheidenden Phase des Spiels genug Zeit für eine geordnete
Rückzugsbewegung gegeben.
Herr Henkes, wir danken Ihnen für dieses aufschlussreiche Gespräch.
Antwort: Ist schon gut…
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MSG Rüsselsheim/Bauschheim vs. Old Warriors
Endstand: 15:20 (9:11)
Es spielten: Dirk Schaaf und Mirco Miraglia (im Tor), Drewes (4), Fuchs
(3), Schneider (8), Navid (3), Gassner (2), Lux, Naas und Minwegen
Aktuelle Tabelle der Bezirksliga C
Immer aktuell: Das Facebook-Profil der Old Warriors
30.09.2013
Erste Herren: Abermals auswärts keine Punkte mitgenommen
TV Groß-Rohrheim : TGB Darmstadt (32:29)
Bericht von Tom Burkhard
Nur gut spielen reicht nicht
Nach
großem Kampf verlor die erste Mannschaft der TGB Darmstadt auch ihr zweites
Saisonspiel gegen die TV Groß-Rohrheim. Das Team um Trainer Gürhan Türkoglu
wollte nach der Pleite zum Saisonauftakt Wiedergutmachung betreiben und unter
Beweis stellen, dass die schlechte Platzierung im unteren Tabellendrittel aus
der letzten Runde nicht das Leistungsniveau der Mannschaft widerspiegelt.
Die
Gastgeber aus Groß-Rohrheim verstärkten sich in der Sommerpause vor der Saison auf
einigen Positionen und gelten bei
einigen Liga-Konkurrenten der A-Klasse bereits als Aufstiegskandidat. Doch die
TVGR setzt auf Understatement und hat sich als Saisonziel gesteckt nicht in den
Abstiegskampf zu geraten. Dennoch ging die TGB als Underdog ins Spiel. Allerdings
wurde schnell deutlich, dass Darmstadt gegen Groß-Rohrheim mehr wollte als nur
mitspielen. Über 2:2, 7:4 und 8:8 konnte sich keine Mannschaft Vorteile
erarbeiten. Dabei hatte die TGB schon früh den Verlust von Linkshänder Felix
Hahne zu verkraften, der in der siebten Spielminute nach einem verlorenen
Eins-gegen-eins gegen den Linksaußen der Gegner eine mehr als fragwürdige rote
Karte sah. Die Schiedsrichter werteten dabei eine alltägliche erste
Angriffswelle als Gegenstoß-Angriff und stuften das Abdrängen von Hahne als
Notbremse ein.
Durch
diesen Rückschlag aller Optionen auf der rechten Außenbahn beraubt, kämpfte
sich Bessungen zurück ins Spiel und konnte über 10:11, 16:16 und 16:17 bis zur
Halbzeit sogar knapp in Führung gehen. Die Mannschaft arbeitete hinten solide
und konnte sich vorne im Positionsangriff immer wieder durchsetzen. Allerdings
hätte der Vorsprung zum Pausentee auch größer ausfallen können. Denn seitens
der TGB blieben zu viele Möglichkeiten, durch Gegenstöße und gute Wurfchancen
zu leichten Toren zu kommen, ungenutzt. Doch die wurfstarken Halben des Gegners
wurden von der TGB-Abwehr gut verteidigt und konnten ihre Stärken deshalb selten
ausspielen. Tillmann Preuschoff auf Halb-Links und Torhüter Robert Hampel
zeigten ansprechende Leistungen im Trikot der Darmstädter.
Siege sind Kopfsache
Die
TGB kam gut aus der Kabine und konnte den Vorsprung in den ersten Minuten auf
17:20 vergrößern. Doch Groß-Rohrheim glich zum 23:23 aus und ging schließlich
sogar mit 26:24 in Führung. Außerdem sollte das Schiedsrichtergespann erneut
eine ebenso zweifelhafte wie spielentscheidende Entscheidung treffen. So wurde
Björn Stoll mit Rot vom Platz gestellt, weil die Unparteiischen einen eigentlichen
Siebenmeter mit möglicher Zwei-Minuten-Strafe als Tätlichkeit werteten.
Groß-Rohrheims Halb-Linker war im Positionsangriff von links frei zum Wurf
gekommen und durch Stolls Arm im Hals- und Schulterbereich getroffen aber
keines Falls „geschlagen“ worden.
In
der Schlussphase konnte sich Groß-Rohrheim vorerst mit 30:26 absetzen. TGB-Coach
Gürhan Türkoglu stellte notgedrungen auf eine offensive Manndeckung um, mit der
die Gastgeber ihre Schwierigkeiten hatten. In der Folge konnte die TGB wieder
auf 30:28 verkürzen. Doch in den entscheidenden Situationen versagten den
Akteuren auf dem Platz wieder mal die Nerven. Die durch die offensive Abwehr
eroberten Bälle wurden mehrfach durch stümperhafte Fehlpässe hergeschenkt oder
konnten im Angriff nicht in Zählbares umgemünzt werden. So brachte man sich
selbst um die Gelegenheit das Spiel in letzter Minute noch zu drehen und verlor
am Ende verdient mit 32:29.
Nach
einer tollen kämpferischen und moralisch einwandfreien Leistung steht für die
TGB damit erneut eine Niederlage zu Buche. Die Auftritte in den ersten beiden
Saisonspielen erinnerten stark an die der letzten Saison. Zwar wirkte das Team
wesentlich eingespielter, doch die spielerischen und Schwächen und mentalen
Unzulänglichkeiten konnte Türkoglus Team bisher nicht abstellen. Für das erste
Heimspiel am kommenden Wochenende gegen TV Trebur bleibt deshalb nur zu hoffen,
dass sich die Mannschaft bei der Ehre gepackt fühlt und mit einer deutlichen
Leistungssteigerung auf die Rückschläge der letzten zwei Wochen reagiert.
Für
die TGB spielten: Tillmann
Preuschoff, David Hubert (jeweils 6), Benedikt Waldschmidt (5), Axel Pfalzgraf
(5/4), Jan Battram, Janis Groß
(jeweils 2), Björn Stoll, Florian Gang (jeweils 1), Toni Scheuffler, Felix
Hahne sowie Robert Hampel und Jochen Schmitt im Tor.
24.09.2013
Herren 1 - Mörfelden Walldorf: Niederlage im ersten Saisonspiel
Spielbericht von Jan Battram
Am vergangenen Sonntag kam es im Rahmen des Saisonauftakts
zum Aufeinandertreffen besagter Mannschaften in Mörfelden. Für die TGB hieß es nun nach fast
dreimonatiger Vorbereitung zu zeigen, dass diese nicht zuletzt der Beteiligung
wegen positive Spuren hinterlassen hat.
Ungeachtet dessen war die Anfangsphase des Spiels von
einfachen Fehlern, Unstimmigkeiten und Schwächen im Abschluss auf Seiten der
Darmstädter gekennzeichnet. Insbesondere der Angriff entwickelte so nie die
benötigte Durchschlagskraft. Bei nur sechs eigenen Toren und dreizehn
Gegentoren in gut zwanzig Minuten geriet man so bereits früh in einen hohen
Rückstand. Mit einem Spielstand von 14:9 ging es in die Halbzeitpause.
Zum Anfang der zweiten Halbzeit gelang dann das was man sich
ursprünglich für das ganze Spiel vorgenommen hatte. Die Abwehr ging
konsequenter zu Werke und der Angriff verwertete die sich ihm bietenden
Chancen. Dadurch konnte man die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit mit
0:3 für sich gestalten.
Nachdem Mörfelden den alten Abstand wieder herstellen konnte
gelang es der TGB erneut diesen auf drei Tore zu verringern. Leider blieben
diese zwei Spielphasen die einzig positiven an jenem Abend für die TGB. Das
Ergebnis fiel mit 29:24 entsprechend deutlich aus.
Nach diesem verpatzten Saisonauftakt bleibt zu hoffen das
bereits am kommenden Wochenende eine deutlich bessere Leistung abgerufen werden
kann. Insbesondere das Angriffsspiel muss deutlich breiter, variabler und im
Abschluss konsequenter gestaltet werden. Das und ein abstellen einfacher
Abwehrfehler sind zwingend notwendig will man sich nicht gleich zu beginn der
Saison im Tabellenkeller verewigen.
Die Tore für die TGB erzielten: Pfalzgraf (6/4), Scheuffler
(5), Stoll (3), Groß, Preuschoff, Böringer je (2), Hubert, Waldschmitt,
Burkhard, Kern je (1)
12.09.2013
08.09.2013
Bessunger Kerb 2013
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Aktualisierter Kerb Personalplan - Stand 08.09.2013
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02.09.2013
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