TGB verliert Derby bei der TuS Griesheim
Bericht von
Axel PFalzgraf
Die TGB Darmstadt kann weiter nicht gewinnen. In einem
hart umkämpften Derby unterlag man bei der Landesligareserve von Griesheim am
Ende etwas zu deutlich mit 31:25 (14:17).
Dabei begann das Spiel für die
Bessunger gut. Durch eine kämpferische Abwehrleistung und den damit verbundenen
Ballgewinnen ging man schnell mit 3:1 in Führung. Griesheim reagierte schon nach
wenigen Minuten mit einer Auszeit, die prompt ihre Wirkung zeigte. Die Gastgeber
kamen nun besser ins Spiel und nutzten die Schwächen der TGB konsequent aus.
Hinzu kamen einige technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse, die es
Griesheim ermöglichten beim Stande von 8:6 erstmals mit 2 Toren in Führung zu
gehen. Schon nach 13 Minuten sahen die Zuschauer die zweite Auszeit des Spiels,
genommen von Gästetrainer Gürhan Türkoglu. Die TGB schaffte es nun die
Unkonzentriertheiten wieder abzustellen, bis zum 14:12 für Griesheim konnte man
jedoch den Abstand nicht entscheidend verkleinern. Kurz vor der Halbzeit
verletzte sich dann ein Griesheimer Spieler am Knie, dem wir auf diesem Wege
gute Besserung wünschen. Offenbar beeindruckt von dieser Verletzung wirkte die
Gastgeber wie gehemmt, die Bessunger konnten dies gnadenlos ausnutzen und zur
Halbzeit durch 5 Toren in Folge mit 17:14 in Führung gehen.
Die
Halbzeitführung führte jedoch zu keinerlei Sicherheit im Spiel der TGB. Schon
zum 20:20 hatten die Gäste wieder ausgeglichen. Beim Stande von 23:23 gelang den
Bessungern letztmals der Ausgleich. Die Gäste leisteten sich in dieser Phase
etliche überhastete Abschlüsse, was Griesheim durch Gegenstöße bestrafte und mit
5 Toren in Folge zum 28:23 entscheidend davon ziehen konnte. Das Spiel war somit
einige Minuten vor Schluss entschieden. Auch eine offene Manndeckung der TGB
half nichts mehr.
Letztendlich fällt die Niederlage ein wenig zu hoch aus.
Bei beiden Mannschaften wechselten sich Licht und Schatten ab. Mit Griesheim
gewann am Ende die an diesem Tage clevere Mannschaft.
Mit dem TV Biblis ist
am kommenden Samstag um 19:30 in der Lichtenbergschule eine Mannschaft aus dem
Tabellenmittelfeld zu Gast. Schaffen es die Bessunger die Aggressivität und
Einstellung des Griesheim Spiels mit in dieses Spiel zu nehmen und gleichzeitig
noch einige überhastete Abschlüsse und technische Fehler weniger zu machen, ist
durchaus mehr drin.
TGB: Schmitt; Hubert (6), Battram (1), Pfingstgraef
(3/2), Mielke (2), Schulz, Stoll (3), Pfalzgraf (4), Groß (3), Stroth (2), Wiese
(1), Kürten, Kern
TUS: Heberer; Müller T., Müller S. (2), Hohmeister (2),
Höhl R., Bausch (3), Götz (1), Killer, Vogt (1), Höhl D. (7/2), Linder, Posorco
(12/5), Tachtel (3), Kuhnke
27.11.2012
26.11.2012
Warriors: Das nächste Spitzenspiel, der nächste Sieg
Berti Vogts hatte es früh geahnt: „Die Breite an der Spitze
ist dichter geworden“. Da Fußballer-Weisheiten meist auch im Handball greifen,
war es wenig verwunderlich, dass die TGB Darmstadt III nach der Partie in
Wald-Michelbach mit dem Match gegen die MSG Rüsselsheim/Bauschheim III gleich
das nächste Spitzenspiel bestritt. Mit einer konzentrierten Leistung setzten
sich die Old Warriors mit 30:20 (14:8) durch und sorgten dafür, dass die Breite
an der Spitze etwas weniger dicht geworden ist. Berti Vogts mag uns dies
nachsehen. Mit 16:0 Punkten haben die Warriors jetzt schon vier Punkte Vorsprung
auf die Verfolger.
In einer von beiden Seiten hart geführten Partie war vor allem Sven Seeger ein Aktivposten. Der Bayern-Fan spielte nach dem 5:0 seines Clubs gegen Hannover befreit auf. Im Stile eines Gerd Müller war er meist an der Stelle, wo es brenzlig wurde und wenn er den Ball bekam, machte es auch meist Bumms. Etwas weniger Rückenwind aus der Bundesliga hatte der TGB-Halblinke Arne Henkes. Der gebürtige Hannoveraner schloss sich spontan mit der übel verdroschenen Slomka-Truppe kurz und weigerte sich lange Zeit das Runde ins Eckige zu jagen.
An dieser Stelle gehen mir die Fußball-Analogien aus, daher weiter im bewährten Stil.
Auch wenn es an dieser Stelle eigentlich bei jedem Spiel auftaucht, sei auch diesmal erwähnt, dass das Torhüter-Gespann eine sehr gute Leistung zeigte. Sowohl Dirk Knaddel Schaaf als auch Fidi Feldmann zogen den Gästen mit starken Paraden früh den Nerv. Brenzlig wurde es für das TGB-Gehäuse eigentlich nur, wenn die MSG kleinere Schwächen der Warriors im Rückzugverhalten ausnutzte.
Auf der anderen Seite nutzte Ralf Domes den sich bietenden Platz, um sich durch das Abwehrzentrum der Gäste zu tanken. Dabei konnte er mitunter nur mit rustikalen Mitteln gestoppt werden. „Ja, das war etwas schmerzhaft heute, aber die Lücken waren einfach zu verlockend“, so der Mittelmann nach der Partie. Am Sonntagmorgen war er zu einer weiteren Stellungnahme nicht ans Telefonzu bekommen. Mit einem Zwischenspurt setzte sich die TGB von 6:4, über 13:7 zum Halbzeitstand von 14:8 ab, was die vielen Zuschauer mit Applaus auf dem Weg in Richtung Kabine bedachten.
In der Kabine gab es dann erstmal eine Pausenansprache von „Coach“ Häggi Hagenberger, der den Spielern eröffnete, dass es durchaus erlaubt und sogar statthaft ist, den Ball mehr als einmal durch die eigenen Reihen zu spielen, bevor der Torabschluss gesucht wird. Gesagt getan. In der Folge wurden die Angriffe wieder etwas konzentrierter vorgetragen, Christoph Feldmann verdingte sich als souveräner Ballverteiler, der aber den ein oder anderen Wurf-Korridor ungenutzt verstreichen ließ und lieber den Nebenmann in Szene setzte. Dafür präsentierte Matthias Naas seinen immer noch pfeilspitzenartigen Antritt, der ihn erst in des Gegners Passweg, dann vor des Gegners Tor (+erfolgreichem Abschluss) und schließlich auf die Bank zum Ausruhen führte.
Die Rüsselsheimer suchten nun in einer offensiveren Deckung ihr Heil, was aber nur bedingt mit Erfolg gekrönt war. Über 20:12 behauptete die TGB die Führung bis zum 29:20 kurz vor Schluss. Wie schon in Wald-Michelbach versuchten Thomas Martin und Carsten Feuerbach einen Kempa, der aber diesmal misslang. Dafür schnappte sich Carsten den nächsten Ball und stellte mit einem schönen Dreher den würdigen Schlusspunkt her. Dass ihm dabei erneut das 30. Tor gelang, wurde ihm erst später klar.
Am 2.12. spielen die Warriors beim Tabellenletzten SKV Büttelborn II. Da hat Carsten dann die Gelegenheit das Triple in Sachen 30. Tore voll zu machen.
Sehenswerte Bilder von der Partie findet ihr unter folgendem Link: https://www.facebook.com/Sepics
Es spielten: Feldmann und Schaaf (im Tor), Martin, Feuerbach (2), Strauß (2/1), Henkes (5), Feldmann (2), Heese (2), Heuser (2), Domes (2), Seeger (10/2), Merz, Naas (3)
In einer von beiden Seiten hart geführten Partie war vor allem Sven Seeger ein Aktivposten. Der Bayern-Fan spielte nach dem 5:0 seines Clubs gegen Hannover befreit auf. Im Stile eines Gerd Müller war er meist an der Stelle, wo es brenzlig wurde und wenn er den Ball bekam, machte es auch meist Bumms. Etwas weniger Rückenwind aus der Bundesliga hatte der TGB-Halblinke Arne Henkes. Der gebürtige Hannoveraner schloss sich spontan mit der übel verdroschenen Slomka-Truppe kurz und weigerte sich lange Zeit das Runde ins Eckige zu jagen.
An dieser Stelle gehen mir die Fußball-Analogien aus, daher weiter im bewährten Stil.
Auch wenn es an dieser Stelle eigentlich bei jedem Spiel auftaucht, sei auch diesmal erwähnt, dass das Torhüter-Gespann eine sehr gute Leistung zeigte. Sowohl Dirk Knaddel Schaaf als auch Fidi Feldmann zogen den Gästen mit starken Paraden früh den Nerv. Brenzlig wurde es für das TGB-Gehäuse eigentlich nur, wenn die MSG kleinere Schwächen der Warriors im Rückzugverhalten ausnutzte.
Auf der anderen Seite nutzte Ralf Domes den sich bietenden Platz, um sich durch das Abwehrzentrum der Gäste zu tanken. Dabei konnte er mitunter nur mit rustikalen Mitteln gestoppt werden. „Ja, das war etwas schmerzhaft heute, aber die Lücken waren einfach zu verlockend“, so der Mittelmann nach der Partie. Am Sonntagmorgen war er zu einer weiteren Stellungnahme nicht ans Telefonzu bekommen. Mit einem Zwischenspurt setzte sich die TGB von 6:4, über 13:7 zum Halbzeitstand von 14:8 ab, was die vielen Zuschauer mit Applaus auf dem Weg in Richtung Kabine bedachten.
In der Kabine gab es dann erstmal eine Pausenansprache von „Coach“ Häggi Hagenberger, der den Spielern eröffnete, dass es durchaus erlaubt und sogar statthaft ist, den Ball mehr als einmal durch die eigenen Reihen zu spielen, bevor der Torabschluss gesucht wird. Gesagt getan. In der Folge wurden die Angriffe wieder etwas konzentrierter vorgetragen, Christoph Feldmann verdingte sich als souveräner Ballverteiler, der aber den ein oder anderen Wurf-Korridor ungenutzt verstreichen ließ und lieber den Nebenmann in Szene setzte. Dafür präsentierte Matthias Naas seinen immer noch pfeilspitzenartigen Antritt, der ihn erst in des Gegners Passweg, dann vor des Gegners Tor (+erfolgreichem Abschluss) und schließlich auf die Bank zum Ausruhen führte.
Die Rüsselsheimer suchten nun in einer offensiveren Deckung ihr Heil, was aber nur bedingt mit Erfolg gekrönt war. Über 20:12 behauptete die TGB die Führung bis zum 29:20 kurz vor Schluss. Wie schon in Wald-Michelbach versuchten Thomas Martin und Carsten Feuerbach einen Kempa, der aber diesmal misslang. Dafür schnappte sich Carsten den nächsten Ball und stellte mit einem schönen Dreher den würdigen Schlusspunkt her. Dass ihm dabei erneut das 30. Tor gelang, wurde ihm erst später klar.
Am 2.12. spielen die Warriors beim Tabellenletzten SKV Büttelborn II. Da hat Carsten dann die Gelegenheit das Triple in Sachen 30. Tore voll zu machen.
Sehenswerte Bilder von der Partie findet ihr unter folgendem Link: https://www.facebook.com/Sepics
Es spielten: Feldmann und Schaaf (im Tor), Martin, Feuerbach (2), Strauß (2/1), Henkes (5), Feldmann (2), Heese (2), Heuser (2), Domes (2), Seeger (10/2), Merz, Naas (3)
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