31.01.2013

Starker Keeper, starke Defensive - Warriors schlagen Lorsch II

Ja, ja, ich weiß. Ein Spielbericht am Donnerstag zu einem Spiel vom vergangenen Samstag ist etwas ungewöhnlich. Aber sind das die Warriors nicht insgesamt? Den kuriosesten Treffer des vergangenen Spieles markierte im Spiel gegen den TV Lorsch II jedenfalls der Gegner, ihr könnt ihn euch im Video (oben klicken) angucken.

Und sonst so?  Etwas Schlendrian war beim 26:17 gegen Lorsch ja schon wieder drin, aber wie der Kollege Naas so schön zusammenfasste: „Ein gutes Murmeltier springt nur so hoch wie es muss“. Daher erspare ich uns an dieser Stelle Ausführungen über reihenweise vergebene Tempogegenstöße und innovatives Rückzugsverhalten, das ohne sichtbare Bewegungen auskommt und konzentriere mich auf die positiven Aspekte:
- 26:17, immer noch ungeschlagener Tabellenführer, Warriors go!

- Die Abwehr steht! Im gebundenen Spiel ist die TGB-III-Defensive kaum zu bezwingen. Auch im Spiel gegen Lorsch organisierte Dirk „the butcher“ Merz mit Umsicht und harter Hand den Defensivverbund. Besonders interessant sah das aus, wenn er mit Günni den Mittelblock bildete. Da waren beide Stockwerke in unserer Hand.

- Eine richtig starke Leistung lieferten wieder einmal unsere Keeper ab. Fidi Feldmann gelang dabei das Kunststück, die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit ohne Gegentor zu bleiben, in der 46. Minute klingelt es dann doch, just in dem Angriff nachdem er das Parkett verlassen wollte. Angesprochen auf die gute Leistung erwiderte Fidi: “Der Kopftreffer in der ersten Halbzeit hat mir geholfen, danach war ich wach”. Ach so.

- Wir haben lange nicht mehr über theoretische Wurfkorridor-Physik gesprochen. Also: Michel Heuser ist diesbezüglich eine echte Kapazität. Der Halb-Rechte glänzte mit sehenswerten Treffern aus möglichen vor allem aber unmöglichen Winkeln.

- “Haste den Strahl gesehen?”, ja Sven, hab ich und hiermit mache ich es öffentlich: Sven Seeger hat ein Tor aus dem Rückraum gemacht. Tausendsassa.

- Wir haben coole neue Trainingsanzüge. Danke Ralf, Sven und Fidi, bald mehr dazu.

Ach ja, am Samstag steht um 15.30 in der Halle an der Lichtenbergschule unser nächstes Spiel an. Gegner ist Büttelborn IV und Thomas “Scholle” Martin hat angekündigt, im ersten Angriff einen Kempa mit sich selbst spielen zu wollen. Be there or be square!

Es spielten: Feldmann und Schaaf (im Tor), Martin (1), Strauss (1), Feldmann (2), Heese (2), Heuser (4), Merz, Seeger (5), Fuchs, Hagenberger (5/2), Günni (1), Janocha, Naas

30.01.2013

WM-Finale enttäuschend, nicht so die Bessunger Jungs : TGB 1 gewinnt (?!) gegen HSG Mörfelden/Walldorf 25:28 (14:15)

WM-Finale enttäuschend, nicht so die Bessunger Jungs :


TGB gewinnt (?!) gegen HSG Mörfelden/Walldorf 25:28 (14:15)

(Bericht von Thorsten Mielke)


Ohne große Erwartungen, aber mit dem Willen endlich wieder zu Siegen fuhr die TGB zu dem Auswärtsspiel gegen die HSG Mörfelden/Walldorf, welche als Tabellendritter klarer Favorit war.
Nachdem die TGB ihre Zeit brauchte um ins Spiel zu finden und die HSG stark auftrumpfte gerieten die Gäste zunächst in Rückstand. Doch wer stark anfängt kann stark nachlassen (ein häufiges Problem unserer Bessunger Jungs, aber wie man sieht haben sie in diesem Spiel gezeigt, dass sie lernfähig sind) und so konnten sich die Gäste eine deutliche Führung erkämpfen, welche die HSG jedoch zur Halbzeitpause wieder auf ein Tor reduzierte. ( 5:1 ; 11:14 ; 14:15 )
Die Heimmannschaft war in der  in der ersten Halbzeit mit mehreren Entscheidungen der Schiedsrichter nicht wirklich einverstanden, unter anderem einer Roten Karte in der 25. Minute (per Videobeweis klar nachzuvollziehen, wenn auch vom Echo als „strittig“ dargestellt) und einer abgepfiffenen Konterchance in der 30. Minute, bei der Nils Bohrmann der Schwerkraft etwas nachhalf den Ball zu Boden zu bringen und dafür prompt Zeige- und Mittelfinger des Schiedsrichters beäugen durfte.
Auch nach der Halbzeitpause dauerte es wieder bis die Bessunger Jungs in ihr Spiel fanden (was sich in der ersten Halbzeit bewährt sollte man schließlich nicht ändern), sodass sie kurzzeitig in Rückstand gerieten, dann aber wieder Klasse zeigten ( vor allen anderen sei Marius Schulz genannt, der durch grazil künstlerische Bewegungen nicht nur die Abwehr verzauberte, sodass diese sich, um ihn besser begutachten zu können, von ihm entfernte). Abgerundet wurde die gegen Ende wirklich spannende und ausgeglichene Partie durch eine (wohl durch das Alter bedingte) ausgefuchste Wurfvariante von Axel Pfalzgraf, welcher den Torhüter bei einem Tempogegenstoß auf der Flucht abwerfen wollte, aber dann, wider Erwarten, durch die Beine des genannten warf und damit das Spiel für die eigene Mannschaft, die TGB 1865 Darmstadt, entschied.


TGB : Hampel, Gebauer, Pfingstgraef (7/2), Schulz (6), Hubert (5), Pfalzgraf (5), Burkhard (2), Battram (1), Groß (1), Kürten (1), Mielke


Das Video dieser tollen Begegnung ist kostenlos beim nächsten Heimspiel am 02.02. um 19:30 Uhr zu erwerben.